Vom 27.-29.9.2017 fand in Münster der zweite Palästina-Kurs des Deutschen Palästina Vereins statt. Dieses Jahr stand er unter dem Thema „Private Frömmigkeit im Kontext der Religionsgeschichte Palästinas von der Bronzezeit bis zur islamischen Zeit“. 13 Studierende aus dem deutschsprachigen Raum und der unterschiedlichen theologischen und archäologischen Fächer nahmen an dem Kurs teil. Dozentinnen und Dozenten aus Münster, Tübingen, Fribourg, Marburg und Mainz haben in Seminarsitzungen aus ihrem jeweiligen Blickwinkel das Thema behandelt. Diachron wurde kontrovers über die Definition private Frömmigkeit diskutiert und schlussendlich festgestellt wie schwierig der Begriff ist und wie vielschichtig die Phänomene sind, die damit beschrieben werden. Ein besonderer Höhepunkt des Kurses war das Siegelpraktikum, bei dem mit originalen altorientalischen Stempel- und Rollsiegeln gearbeitet wurde. Der Kurs wurde von allen Beteiligten als Erfolg gewertet und die Hoffnung geäußert, dass sich der Kurs als feste Institution etablieren möge. Das Kursprogramm finden Sie hier.

Palästina-Kurs 2017

Obere Reihe v. l. n. r.: Florian Oepping (Zürich), Florian Lippke (Fribourg), Philipp Pilhofer (Berlin), Patrick Kremser (Bonn), Rüdiger Schmitt (Münster), Max Herbst (Bochum), Sait Can Kutsal (Göttingen) Mittlere Reihe v. l. n. r.: Achim Lichtenberger (Münster), Tina Betz (Bamberg), Alexandra Kull (Bern), Ann-Christin Grüninger (Bochum), Elena Mahlich (Heidelberg) Vordere Reihe v. l. n. r.: Lena Scharnagl (Bamberg), Laura Gonnermann (Leipzig), Michelle Brunner (Bern), Philip Ebeling (Münster). Photo: R. Dylka