Vom 30. Oktober bis 1. November 2026 findet in Münster die diesjährige Tagung des Deutschen Vereins zur Erforschung Palästinas (DPV) statt. Veranstaltungsort ist das Collegium Borromäum im Zentrum der Stadt. Unter dem Titel „Austausch und Handel auf dem See- und Landweg in der südlichen Levante: Infrastrukturen – Verflechtungen – Kulturelle Kontexte“ widmet sich die Tagung zentralen Fragen zu Mobilität, Netzwerken und kulturellen Kontakten in der Levante von der Bronzezeit bis in spätere Epochen. Das Tagungsprogramm findet sich hier.

Die Tagung richtet sich nicht nur an Mitglieder des DPV, sondern steht allen Interessierten offen (siehe die Einladung hier). Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben; lediglich Verpflegungskosten fallen optional an. Anmeldeschluss ist der 30. September 2026. Bitte verwenden Sie das Anmeldeformular.

Der Deutsche Verein zur Erforschung Palästinas (Deutscher Palästina-Verein; DPV) schreibt im Jahr erneut den Helga-Weippert-Preis für herausragende Dissertationen oder Habilitationen zur Erforschung der Archäologie, Geschichte, Religion, Kultur und Landeskunde Palästinas aus. Der Preis ist mit 2.000 € dotiert. Er dient der Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im deutschsprachigem Raum und ist nach der Biblischen Archäologin und Alttestamentlerin Helga Weippert (1943-2019) benannt.
Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine abgeschlossene Dissertations- oder Habilitationsschrift (publiziert oder nicht publiziert) aus einem entsprechenden abgeschlossenen Verfahren an einer Universität im deutschsprachigen Raum (oder mit Bezug zu einer Universität im deutschsprachigen Raum) zu einem Thema aus den Bereichen Archäologie, Geschichte, Religion, Kultur und Landeskunde Palästinas. Der Abschluss des Promotions- bzw. Habilitationsverfahrens soll nicht vor dem Jahr 2024 liegen. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2026. Weitere Informationen finden Sie hier.

Vom 03.-05. September 2025 fand in München der vierte fachwissenschaftliche Palästinakurs des Deutschen Vereins zur Erforschung Palästinas (DPV) statt. Der Kurs wurde von Katharina Pyschny (Altes Testament, Graz) und Sarah Schulz (Altes Testament, Göttingen) geleitet. 15 Stipendiat*innen aus verschiedenen Fächern hatten die Möglichkeit, an dem Kurs teilzunehmen und sich innerhalb der Gruppe interdisziplinär auszutauschen. Das Thema des Kurses lautete: “Heiligtümer als Wirtschaftsfaktor in der Levante. Komparative Perspektiven von der Bronzezeit bis zur Spätantike”. In synchroner wie in diachroner Perspektive hat der Kurs die Frage behandelt, inwiefern Tempel nicht nur eine kultische, sondern auch eine wirtschaftliche Bedeutung hatten. Einen Bericht zu dem Kurs finden sie hier.

Der Deutsche Verein zur Erforschung Palästinas (DPV) schreibt für das Jahr 2026 Fördermittel in Höhe von bis zu 5.000 Euro zur Durchführung von wissenschaftlichen Palästina-Forschungen aus. Die Mittel dienen der Förderung und Unterstützung von wissenschaftlichen Projekten mit hohem Stellenwert für die Erforschung Palästinas. Sie sollen bevorzugt Mitgliedern des DPV gewährt werden und vorzugsweise Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern zugutekommen.

Anträge auf Zuweisung der Fördermittel können bis zum 31. März 2026 eingereicht werden. Sie sind an die Vorsitzende oder an den Vorsitzenden des DPV zu richten. Weitere Informationen finde Sie hier hier.

An der Theologischen Fakultät der Humboldt Universität zu Berlin ist eine befristete Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) auf dem Gebiet der Geschichte Israels in der altorientalischen Welt ausgeschrieben. Details finden sich hier. Zudem schreibt die Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS) zwei Promotionsstipendien im Doktoratsprogramm „Ancient Languages and Texts“ aus. Die Ausschreibungsunterlagen stehen hier zum Download bereit.