Horvat Kur, Area A; photographed by Limor Griffin on 06/07/2018; © www.kinneret-excavations.org.

Der Deutsche Verein zur Erforschung Palästinas veranstaltet vom 30.11. bis 2.12. 2018 im Erbacher Hof in Mainz ein wissenschaftliches Kolloquium zu dem Thema „Tempel, Synagogen, Kirchen und Moscheen. Sakralarchitektur in Palästina von der Bronzezeit bis zum Mittelalter“.Alle Mitglieder des Vereins und alle interessierten Nicht-Mitglieder sind herzlich zu der öffentlichen Tagung eingeladen. Ein detailliertes Programm können Sie hier herunterladen.

Anmeldung

Wegen der begrenzten Zahl der zur Verfügung stehenden Übernachtungsplätze wird eine baldige Anmeldung empfohlen. Ab dem 1. August 2018 können Anmeldungen in differenzierter Form beim Erbacher Hof vorgenommen werden:

  • am besten als Online-Anmeldung bei www.ebh-mainz.de über die Veranstaltungsseite, oder
  • per Email an ebh.akademie@bistum-mainz.de, oder
  • telefonisch beim Erbacher Hof unter 06131-257-0

Bitte geben sie bei der Anmeldung als Betreff an: „Sakralarchitektur in Palästina“.

Kosten

Die Kosten belaufen sich für die gesamte Tagung (Verpflegung und Unterkunft im Doppelzimmer) auf 165,00 € pro Teilnehmer (Einzelzimmer 202,00 €). Dabei ist ein erstes Mittagessen am 30.11. und ein abschließendes Mittagessen am 2.12. enthalten. Werden weniger Übernachtungen und Mahlzeiten gebucht, reduzieren sich die Kosten entsprechend. Eine Tagungsgebühr in Höhe von 25,00 € kommt hinzu. Für Studierende und Mitglieder ohne Anstellung entfällt die Tagungsgebühr.

Bitte melden Sie sich auch an, falls Sie nicht in der Tagungsstätte übernachten werden, insbesondere für die Mahlzeiten!

Der Deutsche Verein zur Erforschung Palästinas trauert um sein langjähriges Mitglied Prof. Dr. Martin Metzger, der am 10. Juni 2018 verstorben ist. Von 1974 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1993 hatte Martin Metzger den Lehrstuhl für Altes Testament und Biblische Archäologie an der Theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel inne. Durch zahlreiche Veröffentlichungen, insbesondere zur Geschichte Israels und zur Ikonographie des Vorderen Orients, sowie durch seine Ausgrabungen des Tempelbezirkes von Kamid el-Loz (Libanon) hat er sich für die Erforschung Palästinas bleibende Verdienste erworben. Der Deutsche Palästina-Verein wird dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und seine Begeisterung für die Palästinawissenschaft, die er auf viele übertragen konnte, in lebendiger Erinnerung halten.
Ein Nachruf der Theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel findet sich auf der Homepage der Fakultät: http://www.theol.uni-kiel.de/de/pdf/aktuelles/nachruf-prof-dr-theol-martin-metzger.

Die Zeitschriftenbibliothek in Münster (photographiert von Robert Dylka)

Seit Sommer 2017 befindet sich die Bibliothek des Vereins am Institut für Klassische Archäologie der Universität Münster (Zeitschriftenbestände) und in Räumen der Professur für Exegese und Literaturgeschichte des Alten Testaments an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin (Monographien). Weitere Informationen finden Sie hier.

Anlässlich der 150. Wiederkehr des Jahres, in dem der aus Straßburg stammende Missionar F.A. Klein in Dībān die Mescha-Stele entdeckte (9. August 1868), veranstaltet der Deutsche Verein zur Erforschung Palästinas e.V. in Zusammenarbeit mit dem Collège de France und dem Musée du Louvre die Tagung:

Nouvelles Recherches autour de la Stèle de Mésha – Neue Forschungen zur Mescha-Stele

(Collège de France, 11 Place Marcelin-Berthelot, Paris)

2.-3. Oktober 2018

Ein detailliertes Programm finden Sie hier. An der Tagung interessierte Mitglieder des DPV um eine Anmeldung bei Prof. Dr. Herbert Niehr gebeten.

Der Deutsche Verein zur Erforschung Palästinas (DPV) schreibt für das Jahr 2018 Fördermittel in Höhe von 5.000 Euro zur Durchführung von wissenschaftlichen Palästina-Forschungen aus.

Die Mittel dienen der Förderung und Unterstützung von wissenschaftlichen Projekten mit hohem Stellenwert für die Erforschung Palästinas. Sie sollen bevorzugt Mitgliedern des DPV gewährt werden und vorzugsweise Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern zugutekommen.

Anträge auf Zuweisung der Fördermittel können bis zum 31. März 2018 eingereicht werden. Einzelheiten erfahren Sie hier.